Funktionsprinzip
Bei der Schwingungsreinigung werden Bauteile oder Werkstückträger in gezielte mechanische Schwingung versetzt. Die eingebrachte Bewegungsenergie löst lose anhaftende, partikuläre Verschmutzungen – etwa Späne, Stäube oder Abrieb – von der Oberfläche. Die gelösten Partikel werden anschliessend abgeführt, typischerweise über eine Absaugung. Das Prinzip (Vibration plus gezieltes Abströmen der Teilegeometrie) funktioniert trocken wie nass: In der trockenen Variante werden die gelösten Partikel über eine Absaugung abgeführt. Häufig kombiniert TeSe heute Trocken- und Nassreinigung im selben Prozess, etwa wenn neben Partikeln auch filmische Rückstände abzureinigen sind oder Spülmedien die Schmutzabfuhr übernehmen.
Die Schwingungsreinigung lässt sich gut direkt in Fertigungslinien integrieren, zum Beispiel als Inline-Station zwischen Bearbeitung und Montage oder vor Prüfprozessen. Technologiepartner der TeSe AG für die Schwingungsreinigung ist Ossberger.
Vorteile
- Flexibel: trocken, nass oder als Trocken-Nass-Kombination nach demselben Vibrationsprinzip
- Inline-fähig: Integration direkt in die Fertigungslinie möglich
- Geeignet für lose anhaftende Partikel wie Späne, Stäube und Abrieb
- Trockene Variante ohne Medienkreislauf: keine Badpflege, keine Entsorgung von Reinigungsflüssigkeiten
- Automatisierbarer, reproduzierbarer Prozessschritt in der Serienfertigung
Typische Anwendungen
Die Schwingungsreinigung eignet sich überall dort, wo partikuläre Verschmutzung in der Serienfertigung entfernt werden muss, etwa nach spanender oder stanzender Bearbeitung sowie vor Montage- und Prüfschritten. Eine reale Anwendung aus der Praxis der TeSe AG ist die Inline-Reinigung bei Dormakaba, die als Video dokumentiert ist.
Verfahren bei TeSe testen
Ob sich Ihre Bauteile und Verschmutzungen für die Schwingungsreinigung eignen, klären wir im Versuch: 1–2 Stunden Tests gratis. Vertiefte Machbarkeitsstudien: CHF 1’200 pro Tag, bei Maschinenkauf zu 50 % anrechenbar.
Unterlagen & Videos zu diesem Verfahren
Videos
Technology Partner · Ossberger