Verfahren × Branche: die doppelte Achse
Jede Branche stellt eigene Anforderungen an Sauberkeit, Oberflächen und Dokumentation. TeSe erschliesst Reinigungs- und Vorbehandlungsaufgaben deshalb über zwei Achsen: das Verfahren — was technisch wirkt — und die Branche — welche Anforderungen gelten. Aus sechs Kerntechnologien entsteht so eine technologieneutrale Empfehlung, die zum Bauteil und zu seinem Umfeld passt.
Zielmärkte
- Uhren- und Luxusgüterindustrie — Kleinstteile und sichtbare Oberflächen verlangen eine schonende Reinigung ohne Beeinträchtigung der Optik.
- Medizintechnik — Reinigung ist hier ein dokumentierter Prozessschritt in einer regulierten Fertigungsumgebung.
- Elektronik — partikuläre und filmische Verunreinigungen beeinflussen Folgeprozesse wie Bonden, Beschichten oder Verguss.
- Automotive — Bauteilsauberkeit ist fester Bestandteil der Qualitätsanforderungen entlang der Lieferkette.
- Stanz- und Tiefziehteile — nach dem Umformen müssen Ziehfette, Öle und Partikel zuverlässig entfernt werden.
- Kunststoffverarbeitung — Vorbehandlung und Aktivierung der Oberfläche entscheiden über die Haftung beim Kleben, Bedrucken und Lackieren.
- Giessereien — Gussteile bringen Trennmittel, Grate und Rückstände mit, die vor der Weiterverarbeitung entfernt werden.
- Verpackungsindustrie — saubere, vorbehandelte Oberflächen sind Voraussetzung für Bedrucken und Versiegeln; auch die Kontrolle elektrostatischer Aufladung spielt eine Rolle.
- Aerospace — anspruchsvolle Werkstoffe und lückenlose Rückverfolgbarkeit prägen die Reinigungsprozesse.
- Präzisionsfertigung — eng tolerierte Funktionsflächen erfordern eine definierte, reproduzierbare Sauberkeit.
Verfahren bei TeSe testen
Ob ein Verfahren die Anforderungen Ihrer Branche am konkreten Bauteil erfüllt, zeigt der Versuch: 1–2 Stunden Tests gratis. Vertiefte Machbarkeitsstudien: CHF 1’200 pro Tag, bei Maschinenkauf zu 50 % anrechenbar.