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Anlage und Chemie bilden in der industriellen Teilereinigung ein System: Erst wenn das Reinigungsmedium auf Verschmutzung, Werkstoff und Verfahren abgestimmt ist, entsteht ein stabiles, reproduzierbares Ergebnis. TeSe liefert die Prozesschemie deshalb passend zur Anlagentechnik, aus einer Hand. Das gilt für neue Anlagen ebenso wie für bestehende Prozesse, etwa wenn ein Reiniger ersetzt oder ein Bad neu eingestellt werden soll.
- Lösemittel, zur Entfernung von Ölen, Fetten und anderen unpolaren Verunreinigungen, wie sie nach spanender Bearbeitung oder Umformung auf Bauteilen verbleiben.
- Wässrige Reiniger, für filmische und partikuläre Verschmutzungen; die Auswahl richtet sich nach Werkstoff, Verschmutzungsart und nachfolgendem Prozessschritt.
- Recyclingkonzepte: Aufbereitung und Kreislaufführung der Reinigungsmedien, um Badstandzeiten zu verlängern sowie Verbrauch und Entsorgungsmengen zu reduzieren.
Typische Aufgaben aus der Prozesschemie
Häufige Fragestellungen, bei denen wir mit der passenden Chemie weiterhelfen:
- Flecken nach dem Entfetten auf Teilen aus der Lösungsmittelanlage: ob chlorierte oder nicht chlorierte Kohlenwasserstoffe oder modifizierte Alkohole.
- Prozesssichere Trennung von Lösungsmittel und abgereinigten Verunreinigungen.
- Geruchsemissionen in der Produktion aus Kohlenwasserstoff- oder Alkohol-Anlagen.
- Korrosionsschutz überwachen, in den Bädern der Entfettungs- oder Konservieranlage.
Beratung nach Einsatzbereich
Welche Chemie passt, hängt von Anlage und Aufgabe ab. Wir beraten in drei Bereichen:
- Für Entfettungsmaschinen: isoparaffinische Kohlenwasserstoffe, entaromatisierte Testbenzine, Test- und Spezialbenzine, Alkohole.
- Für wässrige Reinigungsanlagen: Tauch-, Ultraschall- und Spritzentfetter, Emulgatoren und Demulgatoren, Entschäumer.
- Für den Schutz Ihrer Teile: Korrosionsschutzöle, wässrige Korrosionsschutzmedien, Dewatering-Fluids, Korrosionsschutz-Zusätze für CKW-/KW-Entfettungsanlagen, Binder und Stabilisatoren.
Aus der Praxis: der Destillationsschnitt
Manchmal ist weniger mehr. Der Destillationsschnitt ist ein Qualitätsindikator Ihres Lösungsmittels: Je geringer die Destillationstoleranz, je enger also der Siedebereich (bei Vielstoffgemischen wie Kohlenwasserstoffen z. B. 175–188 °C) –, desto einfacher trennt die Entfettungsanlage abgereinigte Verunreinigungen wie Öle und chemische Schneidöl-Zusätze destillativ wieder ab. Ein Tipp für die nächste Bestellung: Prüfen Sie im Sicherheitsdatenblatt den Siedebereich. Gute Kohlenwasserstoffe sollten eine Siedetoleranz von 15 °C nicht überschreiten.
Wechsel ohne Aufwand
Bei einem Wechsel auf eines unserer Lösungsmittel unterstützen wir Sie kostenlos: bei der Entleerung, der Reinigung und der Neubefüllung Ihrer Anlage, auf Wunsch inklusive kompletter Anlageninspektion.
Partner ZET-Chemie
In der Prozesschemie arbeitet TeSe mit ZET-Chemie zusammen. Deren Produktlinie ZET-clean ergänzt die von TeSe gelieferte Anlagentechnik; ausgewählt wird das Produkt anhand der Reinigungsaufgabe, nicht umgekehrt.
Chemie bei TeSe testen
Ob ein Reinigungsmedium zur Aufgabe passt, zeigt der Versuch am Originalteil: 1–2 Stunden Tests gratis. Vertiefte Machbarkeitsstudien: CHF 1’200 pro Tag, bei Maschinenkauf zu 50 % anrechenbar.