Anforderungen der Verpackungsindustrie
In der Verpackungsindustrie sind saubere, vorbehandelte Oberflächen Voraussetzung für Bedrucken und Versiegeln. Auch die Kontrolle elektrostatischer Aufladung spielt eine Rolle — besonders bei Kunststofffolien und Bahnenware mit von Natur aus niedriger Oberflächenspannung.
Die Aufgaben reichen von einzelnen Behältern bis zur Bahnenware im Rollenprozess und in Grossserie.
Typische Produkte und Werkstoffe
Aus dieser Branche behandeln wir vor allem:
- Produkte: Folien, Bahnwaren, Behälter, Verschlüsse und Etiketten
- Werkstoffe: PE-, PP- und PET-Folien, Verbundmaterialien, Aluminium(-verbund) sowie Papier und Karton
- Themen & Verunreinigungen: niedrige Oberflächenspannung, elektrostatische Aufladung, Staub und Partikel, Trennmittel und Migrationsstoffe
Geeignete Verfahren
Welches Verfahren am besten passt, hängt von Bauteil, Verschmutzung und Stückzahl ab — wir beraten technologieneutral. Für diese Branche kommen insbesondere infrage:
- Plasma- & Corona-Vorbehandlung — Corona- und Atmosphärenplasma-Aktivierung für das Bedrucken von Folien und Bahnenware (von Ferben)
- Elektrostatik & Ionisation — Entladung, Abreinigung und gezielter Einsatz elektrostatischer Aufladung (Simco-Ion)
Elektrostatik gezielt nutzen
In der Verpackung ist Elektrostatik nicht nur ein Störfaktor, sondern auch ein Werkzeug. TeSe setzt sie gezielt ein:
- zur Messung von Perforierungen
- zum Aneinanderheften von Folien für den automatisierten Transport — etwa bis zur Laminierung oder zur thermischen Verschweissung
So wird aus der sonst unerwünschten Aufladung ein prozesssicherer Helfer.
Folgeprozesse: worauf die Vorbehandlung einzahlt
Der Vorbehandlung folgen in der Verpackungsindustrie typischerweise Bedrucken, Kaschieren und Laminieren, Versiegeln, Kleben sowie Beschichten. Jeder dieser Schritte verlangt eine ausreichend aktivierte, saubere Oberfläche — deshalb richtet sich das Reinheits- und Aktivierungsziel nach dem nächsten Prozessschritt.
Messung und Qualitätssicherung
TeSe prüft die Oberfläche im eigenen Haus: die Oberflächenspannung über Randwinkelmessung und Testtinten sowie Kontrollen unter dem hochauflösenden Mikroskop. Auch die elektrostatische Aufladung (ESD) lässt sich messen — wichtig, wo Aufladung gezielt genutzt oder sicher vermieden werden soll.
Anwendungsbeispiele
Typische Anwendungen aus der Verpackungsindustrie bei TeSe:
- Ein Hersteller von Verpackungsmaschinen für die Medizinaltechnik setzt Atmosphärenplasma von TeSe ein, bevor inline direkt auf die Verpackung gedruckt wird.
- Ein Grossanlagenhersteller nutzt Simco-Ion-Stäbe für die Prozesssicherheit, damit elektrostatische Aufladung keine Risiken darstellt.
Häufige Fragen
Welche Verpackungsprodukte behandelt TeSe? Folien, Bahnwaren, Behälter, Verschlüsse und Etiketten — aus PE-, PP- und PET-Folien, Verbundmaterialien, Aluminium(-verbund) sowie Papier und Karton.
Warum ist eine Corona- oder Plasma-Vorbehandlung nötig? Folien und Bahnenware haben eine niedrige Oberflächenspannung. Die Aktivierung sichert die Haftung beim Bedrucken, Versiegeln und Laminieren.
Wie nutzt TeSe Elektrostatik gezielt? Nicht nur zur Entladung (Simco-Ion), sondern auch aktiv — zur Messung von Perforierungen und zum Aneinanderheften von Folien für den automatisierten Transport.
Wie wird die Oberfläche geprüft? Über Randwinkelmessung, Testtinten und Mikroskop sowie ESD-Messung — alles im eigenen Haus bei TeSe.
Verfahren bei TeSe testen
Ob ein Verfahren die Anforderungen Ihrer Branche am konkreten Bauteil erfüllt, zeigt der Versuch: 1–2 Stunden Tests gratis. Vertiefte Machbarkeitsstudien: CHF 1’200 pro Tag, bei Maschinenkauf zu 50 % anrechenbar.
Unterlagen & Videos
Datenblätter & Broschüren
- Ferrarini & Benelli · BroschüreEN
Elektrostatik / Ionisation — Simco-Ion
Statische Entladung (Ionisation) 16 Datenblätter
Ionisierende Stäbe
Statische Aufladung 8 Datenblätter
Messung & Kontrolle 4 Datenblätter
Videos
Plasma- & Corona-Vorbehandlung
Elektrostatik / Ionisation