Anforderungen im Automotive-Umfeld
Im Automotive-Umfeld ist Bauteilsauberkeit fester Bestandteil der Qualitätsanforderungen entlang der Lieferkette. Öle, Fette, Späne und filmische Rückstände müssen prozesssicher entfernt werden — oft inline und in Serie.
Massstab für die Bauteilsauberkeit ist in der Automobilindustrie die VDA 19 (eng verknüpft mit ISO 16232): Das Regelwerk des Verbands der Automobilindustrie erfasst sowohl partikuläre als auch filmische (Schlieren-) Verunreinigungen und legt die zugehörigen Mess- und Analysemethoden fest. Genau diese definierte, nachweisbare Sauberkeit ist das Ziel unserer Reinigungsprozesse.
Geeignete Verfahren
Welches Verfahren am besten passt, hängt von Bauteil, Verschmutzung und Stückzahl ab — wir beraten technologieneutral. Für diese Branche kommen insbesondere infrage:
- Nasschemische Reinigung — wässrige oder lösemittelbasierte Reinigung, auch für Öle und Fette
- Hochdruckreinigung & Entgraten — Reinigen und Entgraten mit dem Hochdruck-Wasserstrahl
- Laserreinigung — selektives, berührungsloses Entfernen definierter Verschmutzungen
- Plasma- & Corona-Vorbehandlung — Reinigung und Oberflächenaktivierung vor dem Kleben oder Beschichten
- CO₂-Schneestrahlen — trockene, rückstandsfreie Reinigung im Takt
Verfahren bei TeSe testen
Ob ein Verfahren die Anforderungen Ihrer Branche am konkreten Bauteil erfüllt, zeigt der Versuch: 1–2 Stunden Tests gratis. Vertiefte Machbarkeitsstudien: CHF 1’200 pro Tag, bei Maschinenkauf zu 50 % anrechenbar.